Beim Bau eines unterirdischen Tunnels für einen neuen Teilchenbeschleuniger entstünden rund 10 Millionen Kubikmeter Aushubmaterial. Gewöhnlich wird der Aushub solcher Bauarbeiten in Steinbrüchen entsorgt. Doch dieses Material verfügt über einen potenziellen Marktwert von Hunderten Millionen Euro. Die Beteiligten der FCCStudie arbeiten deshalb gemeinsam mit weltweiten Branchenführern an der Entwicklung von Technologien, mittels denen das Aushubmaterial in der Industrie verwertet werden könnte. 2021 wurde ein internationaler Wettbewerb ausgeschrieben, um Anwendungsideen für die Verwertung des Aushubgesteins aus dem Bau der Tunnel für die zukünftigen Teilchenbeschleuniger des CERN zu sammeln. Die Initiative wurde anschliessend im Rahmen des Open Sky Lab weiterentwickelt, einer interdisziplinären Plattform, die Architektinnen und Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieure, Forschende sowie lokale Akteure zusammenbringt, um innovative und nachhaltige Nutzungsmöglichkeiten für das Aushubmaterial zu erforschen.